Die Unabhängige Wählergemeinschaft und Ratsfraktion BmU kämpft mit der Bevölkerung Erkraths gegen den Bau und den Betrieb der CO-Leitung durch Erkrath. Schon in der ersten Planungsphase der CO-Pipeline, die hoch giftiges, geruch- und farbloses Gas mitten durch Erkrather Stadtgebiet leitet, haben sich der gesamte Stadtrat und die Stadtverwaltung gegen dieses Projekt gewandt.
Aktuell - August 2020 - Januar 2022:
Nach dem Urteil des OVG Münster im August 2020 ist die Klage gegen die CO-Pipeline ohne Revisionsmöglichkeit abgewiesen worden. Auch die Beschwerde hinsichtlich der Nichtzulassung der Revision wurde im Januar 2022 vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt.
Die BmU äußert insbesondere ihr Unverständnis darüber, dass laut Gericht die Leitung im Sinne des Gemeinwohls sei.
Die Zurückweisung der Revision gegen das Pro-CO-Urteil von Münster ist nicht das Ende des Kampfes gegen die CO-Pipeline. Die Entscheidung, einem Unternehmen zu erlauben, lebensgefährliches Kohlenstoffmonoxid-Gas durch Städte und Wohngebiete zu leiten, ist eine politische Entscheidung des Landtages. Falsche Entscheidungen kann man korrigieren. Man kann sich jetzt nicht mehr hinter Gerichtsverfahren verstecken. Zahlreiche Havarien mit Rohrleitungen zeigen: absolute Sicherheit gibt es nicht. Die ganz besondere Gefährlichkeit von Kohlenstoffmonoxid (CO) aber duldet nicht die geringste Fehlertoleranz. Daher liegt nun der Ball wieder in der politischen Verantwortung des Landtages: Das Rohrleitungsgesetz muss aufgehoben werden.
Jetzt kann nur noch der politische Weg die Inbetriebnahme verhindern. Nach Ansicht der BmU muss daher der Widerstand gegen diese Giftgasleitung und der Druck auf die Landtagsfraktionen CDU, FDP, SPD, AfD z.B. durch intensive Gespräche und Demonstrationen verstärkt werden.
Im Download stellen wir hier das Layout einer Protestfahne gegen die CO-Pipeline als Adobe-Illustrator-Datei zur Verfügung. Copyright hat die BmU, die BmU e.V. gestattet hiermit ausdrücklich die Nutzung des unveränderten Musters.
Schon in der ersten Planungsphase der CO-Pipeline, die hoch giftiges, geruch- und farbloses Gas mitten durch Erkrather Stadtgebiet leitet, haben sich der gesamte Stadtrat und die Stadtverwaltung gegen dieses Projekt gewandt.
Die gesetzliche Grundlage für die Errichtung der Pipeline wurde von den Parteien SPD, Bündnis90/Die Grünen, CDU und FDP im Landtag geschaffen. Die Grünen haben zunächst als einzige Landtagsfraktion in der Opposition versucht, diesen Fehler zu korrigieren.
Die Grünen haben sich in der letzten Periode mit der SPD an der Landesregierung beteiligt, ohne dies an ein Ende des Pipeline-Projektes zu binden. SPD und CDU vor Ort gelingt es ebenfalls nicht, dem Bürgerwillen zum Durchbruch zu verhelfen. Dies haben die Bürger in Erkrath und anderen Städten selbst in die Hand genommen. Besonders herausragend war und ist der Widerstand der Bevölkerung, angeführt durch die IG Erkrath.
Der stellv. Vorsitzende der BmU, Bernhard Osterwind, verurteilt besonders zwei Dinge:
Hier einige der vielen Gründe der BmU gegen die CO-Pipeline:
Sie können sich über den aktuellen Stand des Pipelinekampfes auf der Homepage der IG Erkrath informieren: www.ig-erkrath.de
Beispiele für die Arbeit der BmU:
Umfassende politische Unterstützung gegen die Pipeline leistet die BmU nicht nur im Stadtrat, sondern auch im Kreistag, in welchem sie durch die Fraktion UWG-ME vertreten ist. Um den Widerstand nicht nur auf dem Papier deutlich werden zu lassen, hatte die BmU auch die Aktion "Flagge zeigen gegen die CO-Pipeline" initiiert.
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im Themenbereich Umwelt.